Mehr als 200 Künstlerinnen und Künstler, zehn Bühnen, Kinderprogramm, Kunst, Politik, Tanz und internationale Küche: Am Samstag und Sonntag, 12. und 13. September 2026, wird die Leopoldstraße beim Corso Leopold erneut zur autofreien Kulturmeile. Das kostenlose Straßenfestival erstreckt sich zwischen Siegestor und Münchner Freiheit. Am Samstag wird von 16 bis 23 Uhr gefeiert, am Sonntag von 11 bis 21 Uhr.
Für ein Wochenende verschwindet der Autoverkehr von einem der bekanntesten Boulevards Münchens. Stattdessen ziehen sich Bühnen, Kunstflächen, Informationsstände, Gastronomie und Aktionsbereiche durch Schwabing. Der Veranstalter kündigt für die September-Ausgabe mehr als 90 Ausstellerinnen und Aussteller sowie über 200 Künstlerinnen und Künstler auf zehn Bühnen an.
Das Programm reicht von Live-Musik und Tanz über Kunst und Kleinkunst bis zu politischen Diskussionen und Angeboten für Kinder. Hinzu kommen Kunsthandwerk, Sport, Themen rund um Mobilität und Nachhaltigkeit sowie Gastronomie. Direkt südlich des Siegestors beginnt gleichzeitig das Zamanand Festival auf der Ludwigstraße. Dadurch entsteht am 12. und 13. September eine zusammenhängende autofreie Veranstaltungsachse durch die Münchner Innenstadt.
Termin12. & 13. September 2026
Sa. 16–23 Uhr
So. 11–21 Uhr
Eintrittkostenlos
Straßen- und Kulturfestival
OrtLeopoldstraße
Siegestor bis Münchner Freiheit
München-Schwabing
Programm10 Bühnen
über 200 Künstler
mehr als 90 Aussteller
Zehn Bühnen und zahlreiche eigene Programmbereiche
Der Corso Leopold verteilt sein Programm über die gesamte Leopoldstraße. Statt einer dominierenden Hauptbühne gibt es unterschiedliche Bereiche mit jeweils eigenem Charakter. Dazu zählt die Sing & Swing Bühne, auf der Gesang, Swing und gemeinschaftliche Musikformate im Mittelpunkt stehen. Die MeiVerein Bühne widmet sich neuer bayerischer Volksmusik, während bei Leo Latino lateinamerikanische Musik und Tanz den Schwerpunkt bilden.
Für Rock’n’Roll und Swing gibt es den Vintage Club. Beim Bereich Traumstadt Schwabing stehen Literatur und Kleinkunst im Mittelpunkt. Straßenkünstler finden auf der Buskers Piazza eine eigene Fläche. Mit dem DisCorso gibt es außerdem einen Bereich für politische und gesellschaftliche Diskussionen. Kunst spielt beim Neuen Kunstforum eine größere Rolle, während der Corso Mercato als Kunsthandwerkermarkt angelegt ist.
Das genaue Programm wird vom Veranstalter laufend ergänzt. Bereits bestätigt sind beispielsweise OSZKAR mit oberpfälzischem Mundartrap, die Rockabilly-Band The Rockin‘ Flavours, die peruanische Cumbia-Band Los Cholingstons sowie verschiedene Swing-, Chor-, Tanz- und Volksmusikangebote. Da bis zum Festival weitere Programmpunkte eingetragen werden, kann sich der detaillierte Zeitplan noch erweitern.
Eigener Corso für Kinder
Familien bekommen beim Corso Leopold einen eigenen Bereich. Der Corso Leopoldino richtet sich speziell an Kinder und verbindet Spiel-, Kreativ- und Mitmachangebote. Zusätzlich sind über das gesamte Gelände weitere familiengeeignete Aktionen verteilt. Für Sonntag ist beispielsweise auf der Sing & Swing Bühne von 12 bis 17 Uhr ein Familiennachmittag eingetragen.
Daneben gibt es Sport- und Bewegungsangebote sowie zahlreiche Stände von Vereinen und Initiativen. Das macht den Corso auch für Familien interessant, die nicht gezielt wegen eines einzelnen Konzerts kommen, sondern einen Nachmittag durch Schwabing schlendern möchten.
Samstag bis 23 Uhr, Sonntag bis 21 Uhr
Am Samstag, 12. September, öffnet der Corso Leopold um 16 Uhr. Das musikalische Programm läuft bis 23 Uhr. Gerade am Abend konzentrieren sich zahlreiche Live-Auftritte und Tanzangebote auf die unterschiedlichen Bühnen und Veranstaltungsflächen.
Am Sonntag, 13. September, beginnt das Straßenfestival bereits um 11 Uhr. Das Musikprogramm endet um 20 Uhr, das Veranstaltungsgelände schließt eine Stunde später um 21 Uhr. Damit ist der Sonntag stärker auf Tagesbesucher und Familien ausgerichtet. Bereits veröffentlicht sind unter anderem ein Familiennachmittag, verschiedene Tanzangebote, gemeinsames Chorsingen und Live-Auftritte wie Martina und Steph, die Stephanus Voices und die Swing Lyons.
Direkt anschließend beginnt das Zamanand Festival
Wer den Corso Leopold komplett ablaufen möchte, kann am Siegestor direkt weiter zum nächsten großen Straßenfestival gehen. Südlich des Siegestors beginnt auf der Ludwigstraße das Zamanand Festival, das ebenfalls am 12. und 13. September stattfindet.
Während beim Corso Leopold Kunst, Kultur und die Schwabinger Straßenfestival-Tradition besonders präsent sind, legt Zamanand einen stärkeren Fokus auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz, gesellschaftliche Themen und neue Konzepte für den öffentlichen Raum. Zusammen bilden beide Veranstaltungen eine lange autofreie Achse vom Odeonsplatz bis zur Münchner Freiheit.
Anreise am besten mit U3 und U6
Während des Festivals ist die Leopoldstraße für den Autoverkehr gesperrt. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist deshalb deutlich einfacher. Entlang des Veranstaltungsgeländes liegen gleich drei Stationen der U3 und U6: Universität am südlichen Ende, Giselastraße in der Mitte und Münchner Freiheit am nördlichen Ende.
Zur Münchner Freiheit fährt außerdem die Tramlinie 23, zusätzlich halten dort mehrere Buslinien. Wer Corso Leopold und Zamanand miteinander verbinden möchte, kann alternativ am Odeonsplatz starten und von dort über die Ludwigstraße und das Siegestor bis nach Schwabing laufen.
Quellenangaben
- Corso Leopold e.V. – offizielles Septemberprogramm, Öffnungszeiten, Künstler und Bühnen
- Corso Leopold e.V. – Bühnen und Programmbereiche
- Landeshauptstadt München – Termin, Veranstaltungsfläche, Eintritt und Anreise
