Mittelmeer-Feeling mitten in Schwabing. Auf dem ehemaligen Hammer-AG-Areal am Frankfurter Ring entsteht mit der „Marina Monaco“ Münchens erste Yachthafen-Eventlocation: künstlicher See, Segel- und Motorboote, Open-Air-Bar, DJs und über 50.000 m² Fläche – Eröffnung Ende Mai 2026.

München hat keinen Strand, kein Meer und keinen Yachthafen – bis jetzt. Ende Mai 2026 öffnet am Frankfurter Ring 227 in Schwabing-Nord eine der ungewöhnlichsten Zwischennutzungen, die die Stadt je gesehen hat: die Marina Monaco. Auf einem ehemaligen Industriegelände, wo 120 Jahre lang riesige Maschinen Metallteile herstellten, ist in wenigen Wochen eine Anlage entstanden, die nach Urlaub am Mittelmeer aussieht – und genau so fühlen soll. Drink in der Hand, Füße auf dem Bootsdeck und der Sonnenuntergang über den Dächern Schwabings: München, du wirst dich wundern.

Was ist die Marina Monaco?

Hinter dem Projekt stehen zwei Partner: die Hammer AG, Eigentümerin des Areals am Frankfurter Ring, und die Sylvenstein Event GmbH, die das Konzept entwickelt und umsetzen wird. Was auf den ersten Blick wie ein klassischer Yachthafen wirkt, ist bei näherer Betrachtung etwas Eigenes: Die Marina Monaco ist explizit kein klassischer Hafen, wie man ihn von Adriaküste oder Côte d’Azur kennt. Es ist eine Event- und Freizeitlocation mit Yachthafen-Atmosphäre – und das macht sie für München so besonders.

Konkret: Auf dem Gelände wurde ein künstlicher See angelegt, Sand aufgeschüttet und ein Bootshaus mit DJ-Pult errichtet. Rund um das Ufer wurden Segel- und Motorboote positioniert – nicht zum Segeln, sondern zum Sitzen, Relaxen und Erleben. Strandstühle, Lounges, Open-Air-Bar: Die Anlage soll ein Ort für entspannte Feierabende, ausgelassene Partynächte und chillige Wochenendtage werden.

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Marina Monaco – Facts & Infos
Eröffnung: Ende Mai 2026
Adresse: Frankfurter Ring 227, 80807 München (Schwabing-Nord)
Fläche: Über 50.000 m² (größte Zwischennutzung in München)
Highlights: Künstlicher See, Boote, Open-Air-Bar, Lounges, Strandstühle, DJ-Pult
Veranstaltungen: Regelmäßige Events mit DJs und Live-Bands
Geplante Erweiterungen: Padel-Tennis, Bouldern (im Laufe des Jahres)
Träger: Hammer AG & Sylvenstein Event GmbH

50.000 Quadratmeter ehemaliges Industriegelände

Das Areal am Frankfurter Ring hat eine interessante Geschichte: Über 120 Jahre lang war hier Industrie ansässig – schwere Maschinen, Metallverarbeitung, Fabrikhallen. Die Hammer AG plant langfristig, das Gelände unter dem Namen „Die Neue Schmiede“ zu einem komplett neuen Stadtquartier zu entwickeln, mit Gewerbe-, Hotel- und Bürogebäuden. Die Marina Monaco ist dabei als Zwischennutzung konzipiert – ein temporäres, aber dennoch hochwertig umgesetztes Angebot, das das Areal aktiviert, solange die eigentliche Bebauung noch nicht begonnen hat.

Mit über 50.000 Quadratmetern handelt es sich um die größte Zwischennutzung, die München bisher gesehen hat. Zum Vergleich: Das gesamte Gelände des Frühlingsfests auf der Theresienwiese umfasst rund 420.000 Quadratmeter – aber die Marina Monaco ist eben keine Volksfestatmosphäre, sondern etwas ganz anderes: ruhiger, urbaner, mediterraner.

Was plant die Marina Monaco im Jahresverlauf?

Die Yachthafen-Atmosphäre ist der Auftakt – im Laufe des Sommers soll das Freizeitangebot schrittweise ausgebaut werden. Geplant sind unter anderem Anlagen für Padel-Tennis sowie ein Boulderbereich. Dazu kommen regelmäßige Events: DJs, Live-Bands und Veranstaltungen sollen die Marina Monaco zu einer echten Destination machen – nicht nur für einen einmaligen Besuch, sondern als festen Treffpunkt im Münchner Freizeitalltag. Auch Firmenevents und private Veranstaltungen sind ausdrücklich Teil des Konzepts.

Die Marina Monaco steht grundsätzlich allen Besuchern offen – kein Clubmitglied, kein Eintritt (zumindest für den regulären Besuch; bei Veranstaltungen kann es abweichende Regelungen geben). Das ist ein bewusstes Signal: Diese Location soll kein exklusiver Ort für wenige sein, sondern ein neuer öffentlicher Ankerplatz für den Münchner Norden.

München und das Wasser: Eine besondere Beziehung

Wasser hat in München eine fast mythische Bedeutung. Die Isar ist Seele und Sehnsuchtsort zugleich, der Englische Garten mit dem Eisbach längst weltbekannt, und an heißen Sommertagen kämpft man um jeden Platz an Flaucher, Flossing oder auf den Kiesinseln. Die Marina Monaco bedient diese Sehnsucht nach Wasser und Süden auf urbane, neue Weise – ohne dass man in den Stau nach Kroatien oder an den Chiemsee muss. Das „Schwabinger Meer“, wie der künstliche See des Areals von manchen bereits liebevoll genannt wird, liegt buchstäblich neben der Stadtautobahn – und genau das macht es so überraschend und so münchnerisch charmant.

Tipps für den Besuch der Marina Monaco

  • Eröffnung Ende Mai: Das genaue Datum steht zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Am besten den Instagram-Kanal der Sylvenstein Event GmbH im Blick behalten – dort wird die Eröffnung angekündigt.
  • Anreise: Der Frankfurter Ring liegt im Münchner Norden (Schwabing-Nord). Mit der U-Bahn: U6 bis Studentenstadt oder Kieferngarten, von dort ca. 10–15 Minuten zu Fuß. Das MVG-Fahrrad oder ein E-Scooter bieten sich als Alternative an.
  • Events vormerken: Regelmäßige DJ-Abende und Live-Konzerte sind geplant. Wer nichts verpassen möchte: Newsletter oder Social-Media-Follow lohnt sich.
  • Firmenevents: Die Marina Monaco wirbt ausdrücklich als Location für Betriebsfeiern und Firmenevents. Anfragen über die Website marinamonaco.de.
  • Im Laufe des Jahres: Padel-Tennis und Bouldern sollen folgen – wer sportlich aktiv sein möchte, hält die Augen offen, wenn diese Angebote anlaufen.

Ein neuer Ankerplatz für den Münchner Norden

Der Münchner Norden hat lange auf einen echten Freizeit-Hotspot gewartet. Mit der Marina Monaco bekommt Schwabing-Nord jetzt eine Location, die mit keiner anderen in der Stadt vergleichbar ist. Das ist der Witz an Zwischennutzungen, wenn sie gut gemacht sind: Sie entstehen schnell, ohne den langen Planungshorizont klassischer Stadtentwicklung – und geben einem Viertel trotzdem etwas Dauerhaftes: einen neuen Mittelpunkt, eine neue Adresse, ein neues Gefühl. Dass sich ausgerechnet ein ehemaliges Industriegelände in Münchens ersten Yachthafen verwandelt, ist vielleicht die Pointe der Saison. Und wir finden: eine sehr gute.

Quellenangaben