Biergärten gehören zu München, wie der Eifelturm zu Paris. Was gibt es Schöneres, als an einem sonnigen Tag gemütlich in einem Biergarten zu sitzen und eine kühle Maß Bier zu trinken. Nichts. Und aus diesem Grund haben wir euch hier eine Liste mit schönen Münchner Biergärten erstellt.
Geschichte des Biergartens: Biergärten gehen heutzutage zur bayerischen Tradition. Doch das war nicht immer so. Im 19. Jahrhundert wurde in Bayern vorwiegend untergäriges Bier getrunken. Dieses Bier wurde bei höheren Temperaturen schnell schlecht und wurde deshalb vorwiegend in den kalten Monaten gebraut. Ein weiterer Grund für diesem Zeitraum war die hohe Brandgefahr, die von den heißen Sidekesseln ausging. Um das flüssige Gold auch während des Sommers ausschenken zu können, legten die Brauereien tiefe Bierkeller an, um das Bier ganzjährig kühlen zu können. Als weiteres Hilfsmittel nutzten die Bierbrauer Kastanienbäume, die durch die flachen Wurzeln das Kellergewölbe nicht schädigten und im Sommer genügend Schatten warfen.
Die Münchner entdeckten diese Plätze schnell als beliebtes Ausflugsziel und genossen das Bier auf Bänken unter den Kastanien. Das führte natürlich dazu, dass kleinere Münchner Bierbrauer mit weniger Besuchern zu kämpfen hatten. Um dem vorzubeugen, verfügte König Maximilian I., dass der Ausschank in den Biergärten weiterhin erlaubt war, jedoch durfte nur Brot als Essen serviert werden.
